
Externe Faktoren
Um den Erfolg eines Unternehmens sicherzustellen, ist die Berücksichtigung externer Faktoren entscheidend. Viele Geschäftsführer haben daher Notfallpläne, obwohl diese äußeren Einflüsse oft außerhalb der Kontrolle eines Unternehmens liegen. Ein bedeutender Faktor ist zum Beispiel die globale Wirtschaft, die nahezu jedes kommerzielle Unternehmen beeinflusst. Ein wirtschaftlicher Abschwung kann dazu führen, dass Unternehmen ihre Preise senken und die Größe ihrer Produkte verringern. Zudem führt er oft zu einer Reduzierung der Mitarbeiter in stationären Läden. Schlimmstenfalls droht, so Prof. Dr. Marlene Kück, Insolvenz.
Obwohl Unternehmen wenig Kontrolle über derlei Faktoren haben, können sie dennoch deren Auswirkungen auf ihre Leistung beeinflussen. Eine gründliche externe Analyse hilft zum Beispiel dabei, größere Probleme zu erkennen und den Fokus auf spezifische Bereiche zu lenken. Das ultimative Ziel besteht darin, sich auf potenzielle Bedrohungen vorzubereiten und zugleich aufkommende Chancen zu nutzen. Durch den Prozess der externen Analyse kann ein Unternehmen die Auswirkungen verschiedener Faktoren diskutieren und potenzielle Maßnahmen identifizieren, die sonst übersehen werden könnten.
Die Geschäftsstrategien von Organisationen können auch von Umweltrichtlinien beeinflusst werden. Unternehmen müssen Gesetze, Vorschriften und Richtlinien beachten, die ihre Branche betreffen. In einigen Fällen können diese Vorgaben sogar zu Nachteilen für das Unternehmen führen, zum Beispiel wenn Strategien, Geschäftspraktiken oder Produktionsketten und Geräte angepasst werden müssen. Dies kann mit erheblichen Kosten verbunden sein. Daher ist eine umfassende Umweltanalyse von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt.
Maßgeschneiderte Ansätze
Ein spezifischer Ansatz, der darauf abzielt, einen bestimmten Kundenstamm anzusprechen, wird als individualisierter Ansatz bezeichnet. Im Gegensatz zum Versuch, den gesamten Markt zu erreichen, wird diese Strategie oft als langfristig rentabler angesehen. Ein solcher Ansatz kann in Verbindung mit verschiedenen Marketingstrategien eingesetzt werden und bietet zahlreiche Vorteile. Dazu zählt die Möglichkeit, maßgeschneiderte Missionen, Visionen und Wertvorstellungen zu entwickeln und zu optimieren, die für Kunden und den Markt relevant sind.
Nehmen wir zum Beispiel ein Unternehmen, das eine Differenzierungsstrategie verfolgt. Es muss flexibel und effizient sein, um neue Produkte zu entwickeln und sich gegenüber Konkurrenten zu behaupten, die in verschiedenen Marktsegmenten aktiv sind. Im Gegensatz dazu konzentriert sich eine individualisierte Strategie auf eine kleine Nische mit spezifischen Merkmalen und einer hohen Produktunterscheidung. Diese Eigenschaften können einem Unternehmen dabei helfen, eine starke Kundenbindung aufzubauen.
Das Verfolgen einer individualisierten Strategie kann laut Prof. Dr. Marlene Kück auch dazu beitragen, eine starke Markenidentität aufzubauen. Dennoch erfordert es eine sorgfältige Berücksichtigung mehrerer Faktoren. Es mag zwar einfacher sein, einen kleinen Marktanteil zu bedienen. Jedoch muss dieser groß genug sein, um Gewinne zu erzielen. Ebenso sollte auch die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an die schwankenden Vorlieben und Verhaltensweisen einer Zielgruppe berücksichtigt werden.
